Wie ein Startup im Konzern – Andreas, Vice President Cloud, über Team, Verantwortung und neue Cloud-Produkte bei Vector
Andreas verantwortet als Vice President Cloud einen neuen Produktbereich bei Vector, der wie ein Startup im Konzern agiert. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt er Cloud-Produkte weiter und gestaltet so die Zukunft softwaredefinierter Systeme. Warum für ihn Technikbegeisterung, Zusammenarbeit und der Mut, die Komfortzone zu verlassen, entscheidend sind, erzählt er in dieser People Story.
Stell dich doch bitte kurz vor und gib uns einen Einblick in deine Aufgaben bei Vector.
Hi, ich bin Andreas und arbeite bei Vector als Vice President für den Produktbereich Cloud. Mein Team & ich entwickeln das starke Software-Portfolio von Vector weiter und erweitern es auch Systeme außerhalb des Fahrzeuges.
Was hast du studiert? Und in welche Bereiche bist du danach eingestiegen?
In Friedrichshafen absolvierte ich ein duales Studium in Elektrotechnik. Nach meiner Zeit bei Mercedes – wo ich in der Softwareentwicklung und Prozessoptimierung gearbeitet habe – bin ich in die Welt der „Connected Vehicles“ eingestiegen. Das Spannende: Ich hatte damals kaum Vorerfahrung in Mobilfunk- oder Vernetzungstechnologie. Mein Manager sagte: „Das bringen wir dir bei – du bringst die Automotive-Perspektive mit.“ Das hat mir total den Druck genommen. Seit über zehn Jahren vernetze ich Fahrzeuge mit dem Internet und darf mit einigen der beeindruckendsten Automobilhersteller Europas zusammenarbeiten.
Woran arbeitest du aktuell?
Aktuell arbeiten wir an unserer Software-Defined Anything (SDx) Plattform. Sie hilft Entwickler:innen dabei, vernetzte Funktionen viel schneller und einfacher zu bauen – und sowohl im Fahrzeug als auch in der Cloud bereitzustellen. Im Grunde entsteht so etwas wie ein „App-Store für Fahrzeugfunktionen“: Neue Features können einfacher entwickelt, verteilt und genutzt werden. Und das geht weit über klassische Themen wie Musik oder Navigation hinaus.
Wie würdest du die Zusammenarbeit im Team oder die Stimmung bei Vector beschreiben?
Unser Bereich ist über drei Standorte verteilt und in dieser Form noch recht neu. Wir treffen uns einmal im Monat persönlich, um die Ziele der nächsten Wochen zu planen – und natürlich für Teamevents. Trotz der kurzen Zeit hat sich ein unglaublich starkes Teamgefühl entwickelt. Was ich bei Vector insgesamt erlebe: eine echte Begeisterung für Technologie und Zusammenarbeit.
Was konntest du bei Vector lernen oder ausprobieren, das du so aus dem Studium noch nicht kanntest?
Bei Vector kann ich alles aus meinem Studium und meiner bisherigen Laufbahn verbinden: Technik, Prozessoptimierung, Produktstrategie und die Zusammenarbeit mit Kolleg:innen und Kunden. Gleichzeitig merke ich, dass es in allen Bereichen Menschen gibt, von denen ich noch etwas lernen kann. Was mich bei Vector in Summe begeistert: jeder hier ist so verliebt in die Technik, dass es eine Freude ist mit den Kolleg:innen zusammenzuarbeiten.
Was würdest du Studierenden raten, die später einen ähnlichen Job machen möchten?
Ich bin immer wieder aus meiner Komfortzone raus – vom Wechsel aus dem sicheren Konzern in die Beratung bis hin zum Aufbau neuer Teams und Themenbereiche. Jedes Mal hatte ich Respekt davor, aber jedes Mal habe ich gemerkt: Es lohnt sich und ich schaffe das.
Mein Tipp: Trau dich ins Unbekannte. Wenn du das Gefühl hast, nichts Neues mehr zu lernen, ist es Zeit für die nächste Herausforderung.